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Alle unsere Palmen und viele Pflanzen werden im Topf im Freiland gezogen und werden so alle Wetterbedingungen ausgesetzt. Im Sommer müssen sie nicht selten Temperaturen in der Sonne bis zu 50 Grad vertragen und im Winter hatten wir auch schon bis 10 Grad minus. Unsere Palmen bekommen im Jahr bis zu 5 mal neue Wedel, einige wenige sogar noch öfter, daher ist es ganz normal wenn die Wedel an den Spitzen braun und trocken sind. Das neue Herzblatt kommt in der Mitte hoch und der unterste Wedelrand wird langsam trocken und kann abgeschnitten werden. Im Sommer sind die Farben der Wedel, egal ob Grün, Silber oder Blau, wesentlich heller wie von Palmen in Deutschland oder aus dem Gewächshaus und das ist ein Zeichen für die Freilandzucht. Nach Erhalt der Pflanze diese bitte für 5 oder 10 Minuten gut wässern und dann in einen größeren Topf umtopfen  und langsam über mehrere Tage an der Sonne und Tageslicht gewöhnen, dass ist für das Wohlbefinden und der Klimaumstellung der Pflanze sehr wichtig und sie wird es Ihnen mit ein besseres Anwachsen danken, aber vor allem bekommt sie keinen Sonnenbrand. Auch wenn die Pflanzen aus einer wärmeren Gegend wie Deutschland kommen und deshalb Trockenheit gewohnt sind sollten sie regelmäßig gegossen werden. Bei uns bekommen alle Pflanzen im Sommer einmal in der Nacht für 10 Minuten über Tropfer Wasser und am Tag bis zu 5 mal die gleiche Zeit, was pro 10 Minuten 6 Liter sind. In Deutschland sollten sie morgens und abends Wasser bekommen und wenn es geht mittags auch, vor allem in der Anwachsphase. Die Erde sollte ca. einen cm unter der Oberfläche immer Handfeucht sein, aber nicht nass. Bei Sukkulenten ist es etwas anders, aber auch dort sollte regelmäßig gegossen werden, wenn auch wesentlich weniger. Sollten Sie Fragen zur Pflege von bestimmten Pflanzen haben, dann freue ich mich wenn ich diese Beantworten darf und hoffe, dass ich es auch kann. Alles hier geschriebenes beruht sich auf Erfahrungen im Umgang mit unseren Pflanzen. Die Antworten werde ich auf dieser Seite unter dem Pflanzennamen immer einkopieren, so dass sich jeder hier erkundigen kann und manchmal schon so die eine oder andere Frage beantwortet wird, aber über das Kontaktformular können Sie jederzeit auch Ihre hier nicht aufgeführte Antwort abfragen.
Vielen dank für Ihr Vertrauen und sonnige Grüße aus Andalusien das gesamte Team von mediterraneexotik.

 

Archontophoenix alexandrea und cunningamiana

Die Archontophoenix alexandrea und die cunningamian ist eine schnellwachsende und sehr attraktive Fiederpalme, die in Australien beheimatet ist. Beide erreichen eine Höhe bis zu 20 Meter und hatt einen grauen bis grünlichen, glatten Stamm, der an der Basis etwas verdickt ist. Die Fiederblättchen der Wedel, die bis zu 4 m Lang werden, hängen leicht und gleich weit über, so daß sich ein sehr eleganter Habitus ergibt. Sie ist eine hübsche und zudem unkomplizierte und pflegeleichte Zimmer- oder Kübelpalme. Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein, bei älteren Exemplaren reicht reine Gartenerde.

Der Wasserbedarf ist recht hoch und sollte unbeding regelmäßig erfolgen, darf aber nicht sehr Kalkhaltig sein, sonst wird sie auf der Dauer eingehen. Sehr gerne mag die Archontophoenix hohe Luftfeuchtigkeit, wie sie es aus Ihrer Heimalt gewohnt ist, man kann die Wedel aber auch regelmäßig mit Kalkarmen Wasser Übersprühen. Sie liebt einen hellen Standort und verträgt nach einer Gewöhnungzeit von 2 bis 3 Wochen, auch pralle Sonne, gibt sich aber auch gerne mit halbschatten zufrieden. Allerdings mag sie keine allzu hohe Temperaturen, dafür liebt sie im Winter Temperaturen um die 15 Grad.

Die Archontophoenix kann als Jungpflanze im Zimmer ganzjährig bei Raumtemperatur kultiviert werden, wenn sie größer wird, kann man sie umtopfen, aber bitte darauf achten, dass der neue Topf maximal zwei Nummern größer ist wie der alte Topf, und als Kübelpflanze im Garten, auf der Terrasse oder Balkon stellen. Bitte nicht zu oft umstellen, denn die Palme muss sich jedes mal auf den neuen Standort umstellen.

Es ist eine recht robuste Palme und verzeiht so manchen Pflegefehler, ist so also ideal für Anfänger. Leider ist sie in Kultur nicht so oft anzutreffen und so wird sie auch selten in Gartencenter und Baumärkte angeboten.



Aloe arborescens, 

diese Pflanze ist recht Pflegeleicht, sollte aber nicht direkt in der Sonne stehen, denn dann werden die Blätter braun, was aber nur optisch nicht gut aussieht, der Pflanze aber nicht´s schadet. Bei uns bekommen alle Aloen kein Kunstdünger. Wenn man ein Stück Eisen in Regenwasser legt, drei Wochen wartet und dann das rostige Wasser der Pflanze jede Woche etwas davon gibt, dann sollte sie genug Mineralstoffe erhalten, ansonsten jeden Tag so gießen, dass die Erde ein cm unter der Oberfläche nur Handfeucht ist. Lieber etwas weniger Wasser als zu viel, aber die Pflanze darf auch nicht zu weich sein. Die Aloe hat die Angewohnheit, alles was sie über das Gießwasser bekommt in Ihren Blättern zu speichern, deshalb sollte man sehr Umsichtig mit den Zusätzen sein, vor allem wenn man sie zum Verzehr nutzen möchte. Diese Tipps kann man auch für andere Aloepflanze anwenden. Bitte nie die Aloe Staunässe aussetzen, das verträgt sie absolut nicht und wird kaputt gehen.

Callistemon masotti " Mini Red "

die Pflanze sollte immer feucht, aber nicht nass gehalten werden. Der lange Transportweg wird in einen Karton verbracht, wo die Pflanze völlig dunkel transportiert wird und dadurch verfällt sie in eine Art Tiefschlaf und braucht in dieser Zeit kein Wasser oder andere Pflege. Nach dem Erhalt sollte die Pflanze ausgepackt werden und für 5 bis 10 Minuten mit den Topf in Wasser stellen und dann in einen anderen Topf umgetopft werden. Es kann sein, dass sie wegen der Klimaumstellung die Blätter verliert, die aber nach kurzer Zeit wieder kommen. Wenn die Pflanze abgeblüht ist, dann müssen die alten Blüten zurückgeschnitten werden, damit die neuen genügend Kraft haben um sich gut zu entwickeln. Bei uns blüht sie vom April bis Anfang Oktober alle 6 bis 8 Wochen, dass wird sie in Deutschland nicht ganz schaffen, aber trotzdem wird sie wundervoll während der Blüte aussehen.


Citrus aurantifolia,

Unsere Citruspflanzen sind alle veredelt und tragen aus diesen Grund schon sehr früh Früchte, die man natürlich auch essen kann. Auch die Citruspflanzen sollten nach Erhalt ca. 5 bis 10 Minuten gut gewässert und danach umgetopft werden. Sie hat kein Problem in einen Pflanzkübel und kann ohne Probleme in diesen in einen Froßtfreien Raum überwintern, sollte aber wärend dieser Zeit regelmäßig Wasser bekommen.

 

Cyca revoluta,

Nach dem Auspacken der Cyca sollte diese umgetopft werden, wobei der Topf maximal 2 Nummern größer sein sollte wie der alte. Wenn der neue Topf zu groß ist, braucht sie zu lange um ihre Wurzeln entwickeln zu können und vergisst dabei die Pflanze selbst mit Nährstoffen zu versorgen. Die neue Erde sollte ganz einfache Blumenerde sein, die nicht zu sauer sein sollte. Bitte keine teure Palmenerde oder so, dass bekommt sie in freier Natur auch nicht und fühlt sich dort sehr wohl. Die Cyca bitte nicht gleich in der direkten Sonne stellen, denn dann bekommt sie einen Sonnenbrand und die Farne werden gelb.
Die Cyca revoluta gehört zu den Palmfarnen und ist eine der ältesten Pflanzen auf der Erde, sie ist sehr pflegeleicht, robust, dankbar und übersteht sogar Feuer, sollte aber keine Staunässe ausgesetzt werden, denn dann fängt die Bulbe an zu faulen und stirbt langsam ab. So lange wie die Bulbe hart ist, lebt die Cyca, auch wenn plötzlich alle Farne gelb und trocken werden. In diesen Fall ist es eine männliche Cyca, die hin und wieder alle Farne auf einmal abschmeißt, aber nach ca. 6 bis 8 Wochen diese wieder neu bekommt. Die Cyca ist eine ideale Kübelpflanze, die auch einen Standortwechsel ohne Probleme verkraftet, allerdings sollte der Standort nicht gewechselt werden, wenn sie in der Mitte neue Farne bekommt, denn dann werden diese sehr unansehnlich, genauso wenn diese als kleine Farne angefast werden. Sobald wie die unterste Reihe der alten Farne braune Spitzen bekommen und die Farne anfangen sich zu senken, dann ist das ein Zeichen, das bald die neuen Farne kommen. Die alten Farne können Sie mit einer Rosenschere abschneiden, auch wenn diese noch grün sind, aber bereits nicht mehr so schön aussehen, aber bitte nicht zu dicht an der Bulbe abschneiden, denn es kann passieren, dass die Farne an der Schnittstelle anfangen zu faulen und wenn die Schnittstelle zu dicht an der Bulbe ist, kann es passieren, dass die Fäule in der Bulbe geht und kleine Löcher hinterlässt. Wenn die ca. 2 bis 5 cm langen enden trocken sind, können Sie diese direkt an der Bulbe abschneiden. Die Cyca kann über mehrere Wochen ohne Wasser auskommen, wenn sie aber immer schön grün und gleichmäßig aussehen soll, dann sollte man sie mindestens einmal am Tag etwas geben. Die Erdoberschicht sollte nach ca. einer Stunde nach dem Gießen wieder trocken sein und ca. einen cm unter der Oberfläche Handfeucht sein, dann fühlt sie sich am wohlsten. Die Cyca wächst sehr langsam und jedesmal, wenn sie neue Farne bekommt wächst die Cyca um 0,5 bis 1 cm. In Deutschland wird sie maximal 2 x neue Farne bekommen, bei uns in Andalusien bis zu 5 x.

 

Echinokaktus - Schwiegermuttersetztdichkaktus

Der Echinokaktus, auch Kugelkaktus, sollte ganze Jahr in direkter Sonne stehen, den ohne das direkte Sonnenlicht bilden sich die langen und schön gefärbten Dornen nicht richtig aus. Wärend der Hauptwachstumszeit sollte er gleichmäßig gegossen werden und der Topfballen sollte gründlich angefeuchtet werden, aber zwischen den einzelnen Wassergaben soll die Erde an der Oberfläche immer angetrocknet sein.

Wärend der Ruheperiode muß das Wassergeben stark eingeschänkt werden, es ist dann nur darauf zu achten, dass der Topfballen nicht vällig austrocknet. Wenn er wärend der Ruheperiode zu feucht gehalten wird, dann fängt er an der Babsis und den Wurzeln an zu faulen.

Als Substrat für den Kaktus verwendet man einen Drittel scharfen Sand und 2/3 Erde auf Torf oder Kompostbasis. Sobald die Wurzeln der Kakteen das Pflanzgefäß ausfüllen, sollte man den Kaktus in ein größeres Pflanzgefäß umtopfen. Am besten düngt man mit Flüssigdünger alle zwei Wochen bei ein Substrat auf Torfbasis, auf der Basis von Komposterde alle 4 Wochen.

Bitte Regelmäßig nach Schädlingen schauen, vor allem Schmierläuse, Wollläuse und Spinmilben machen den Kaktus bei einer Zimmerhaltung zu schaffen. Wenn Sie alle 3 Monate ein halbes Flohhalsband von einen Hund in der Erde stecken, dann können Sie den Befall so vorsorgen.

 

Livistona chinensis

Chinesiche Schirmpalmen (Livistona chinensis) haben von all ihren Verwandten die größten Fächerwedel und einen sehr schlanken Stamm. In ihrer Heimat wachsen sie in immerfeuchten Regenwälder auf stets feuchten Böden und sollten in unseren Breitengraden einen sonnigen bis teilsonnigen Platz stehen und regelmäßig Wasser bekommen, ca. Drei bis 5 mal innerhalb von 24 Stunden. Die Erde sollte immer feucht sein, aber nicht nass und vor allem keine Staunässe. Den Winter sollte die Palme in einen kühlen Raum oder unbeheizten Wintergarten stehen, aber auf keinen Fall in einen geheizten Raum oder Wohnung, denn das verträgt sie nicht und wird innerhalb kurzer Zeit eingehen. Nach Erhalt und auspacken der Palme diese bitte in einen Topf, der maximal zwei Nummern größer ist wie der, in den sie geliefert wurde, umtopfen. Dazu sollten die Wurzeln etwas aufgelockert werden und dicke Wurzeln einfach etwas rausschneiden, so bekommt der Wurzelballen Luft und wird schnell die wichtigeren kleinen Wurzeln entwickeln, die die Pflanze mit ausreichend Närstoffe versorgt. Die Erde kann einfache Blumenerde sein, die mit ca. 10% feinkörnigen Sand vermischt sein sollte, auf den Topfgrund ca. Eine 3 cm dicke Schicht groben Kies streuen und dann kommt die Erde für die Palme.

 

Pandanus utillis - Schraubenbaum
Die Pflanze nur langsam an der Sonne gewöhnen, denn mit ihren großen Blätter ist sie besonders anfällig gegen einen Sonnenbrand. Die Pflanze geht nicht daran zu grunde, sieht aber nicht gerade schön aus mit ihren braun werdenden Blätter. Die Blätter können aber auch wegen der Klimaumstellung braun werden, aber auch das ist kein Problem, sobald die Pflanze sich an das neue Klima und den neuen Standort gewöhnt hat, wird sie sich wieder erholen und neue Blätter bekommen, die dann schön grün sind, die braunen Blätter erst abschneiden, wenn sie trocken sind, wenn sie jedoch schon abgeschnitten werden sollen, wenn die Blätter noch halb grün sind, dann bitte nicht zu dicht am Stamm, sondern ca. 10 cm davon entfernt, denn es kann passieren, dass die grünen Blattstummel  faulen und die Fäulnis kann dann in den Stamm ziehen. Die Stummel also erst schneiden, wenn sie vollkommen
trocken sind. Die Pflanze sollte nicht zu viel gegossen werden, aber wärend der Umstellung etwas mehr Wasser geben, so dass die Erde immer gut feucht ist. Am besten ist es, wenn die Pflanze dreimal am Tag ca. jeweils 3 bis 6 Liter Wasser bekommt, später reicht es, wenn sie ein bis zweimal am Tag so viel Wasser bekommt, dass die Erde ca. einen cm unter der Erde feucht ist, aber nicht Nass. Auf keinen Fall darf die Pflanze Staunässe bekommen.

 

Plumeria rubra

Grundsätzlich ist die Plumeria eine anspruchslose Pflanze und daher ideal für Hobygärtner, die auch mal ihre Pflanzen vergessen zu gießen.

Die Plumeria liebt die volle Sonne und deshalb sollte man sich gleich zum Anfang über den Standort gedanken machen, denn jeder Standortwechsel kann bedeuten, dass die Plumeria alle Blätter verliert die aber in der Regel nach 6 Wochen wieder kommen. Aber auch für die Blütenentwicklung ist der Standort besonders wichtig.

Im Sommer sollte die Plumeria täglich morgens oder abends so gegossen werden, dass die Erde immer etwas Feucht ist, aber niemals nass, Staunässe ist absolut zu vermeiden. Alle drei bis sechs Wochen sollte die Plumeria von Aprill bis Oktober etwas Dünger bekommen, wobei normaler Blumendünger völlig ausreicht.

Die Plumeria sollte immer erst Umgtopft werden, wenn die Pflanze sich aus den Topf drückt oder Topf anfängt sich auszubeulen. Dann aber immer in einen Topf der eine Nummer, maximal zwei Nummern größer ist wie der alte. Sollten Sie unbedingt einen größeren Topf haben wollen, dann die Plumeria mit den alten Topf in den neuen, wesentlich größeren Topf einpflenzen. Vor den Umtopfen sich den Wurzelballen anschauen und beschädigte Wurzel abschneiden, dabei sollte der Wurzelballen mit der Hand etwas aufgelockert werden. Das Umtopfen ist im Früjahr, kurz vor Ende der Winterruhe ideal, kann aber auch den ganzen Sommer über umgetopft werden. Ab September bereitet sich die Plumeria schon wieder auf ihre Winteruhe vor und ab diesen Zeitpunkt sollte das Umtopfen auf keinen Fall mehr durchgeführt werden. Die Winteruhe, die bei einer Temperatur bis maximal 15 Grad C ideal ist, beeinflußt das Blühen im nächsten Jahr. Je angenehmer diese Ruhe ist, desto mehr Blüten bekommt sie im nächsten Sommer. Die Pflanze sollte dann auch nicht oder nur ganz wenig gegossen werden. Die Erde darf einen cm unter der Oberfläche nur Handfeucht sein, auf keinen Fall mehr. Bitte auch nicht die Plumeria, die in der Regel dann die Blätter abgewofen hat, nicht anfassen. Sie mag das in der Ruhephase absolut nicht und es kann sein, dass sie an dieser Stelle anfängt weich zu werden und abfällt.

Wenn sie gedeiht und zu groß wird, kann man sie mit einen scharfen Messer oder Schere unterhalb des grünen Bereich, also dort wo es hart und grau ist, abschneiden. Die milchige Flüssigkeit, die bei den Wolfsgiftgewächse üblich ist, ist besonders für Tiere giftig und deshalb sollte kein Haustier beim schneiden dabei sein. Der abgeschnittene Trieb sollte dann einige Tage zum austrocknen der Schnittfläche hingelegt werden und dann in einen Topf mit einen Sandtorfgemisch 2 bis 5 cm gesteckt werden. Die erde dann etwas befeuchten und die Folgezeit immer nut klamm halten, nie nass. Wenn der Steckling Wurzeln bildet, sehen Sie an den oberen Spitzen bereits kleine Blätter sprießen.

Diese Tipps sind aus unseren eigenen Erfahrungen mit der wunderschönen Plumeria entstanden und wir haben sehr viel Freude damit. Solltzen Sie noch Fragen haben, dann schreiben Sie uns eine Mail an mallepalm@yahoo.com

 

 

 

Punica granatum - Granatapfelbaum

Der Standort sollte voll sonnig sein und regelmäßig wenig gießen. Man sollte die Pflanzen nicht austrocknen lassen, aber auf keinen fall  Staunässe. Im Topf immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht trocken ist was man mit einen Daumentest schnell prüfen kann, übergelaufenes Wasser im Untersetzer oder Übertopf sofort weggießen. Düngen ist am einfachsten alle 4 Wochen mit handelsüblichen aber einfachen Flüssigdünger, Menge nach Herstellerangaben auf der Verpackung nicht überschreiten, lieber immer etwas weniger. Im natürlichen Lebensraum wachsen die Pflanzen in trockenen Kalkböden.

Das Schneiden ist beim Reinstellen im Herbst oder bei Austriebsbeginn im Frühling am idealsten, wo dann ringsherum alle Triebe um etwa 1/3 gekürzt werden. Die Blüten erscheinen wie bei fast allen Sommerblühern am Neutrieb des diesjährigen Holzes.

Nicht winterhart bzw. frosthart nur bis um minus 10 Grad C und deshalb lieber rechtzeitig einräumen und nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) wieder raustellen. Überwinterung am besten kühl bis kalt, aber frostfrei, z.B. in ungeheizter Garage, auch dunkel, da die Blätter im Winter abgeworfen werden. Während dieser Ruhezeit nur  wenig gießen, aber nicht völlig austrocknen lassen und auf keinen Fall düngen.

So früh wie möglich, am besten bereits im Februar wieder hell und etwas warm stellen, am besten an ein Südfenster in der vollen Sonne stellen. Sobald die ersten Blätter ausgetreiben und voll entwickelt sind, mit den düngen wieder beginnen und etwas mehr gießen, jedoch nur so viel wie nötig. An trübem Tag rausstellen oder einige Tage in den Schatten, damit die Blätter abhärten können, die sonst in der ersten Sonne verbrennen. Überwinterungsräume so oft wie möglich bei frostfreiem Wetter lüften.

Nur so selten wie möglich umtopfen und wenn, dann wenn die Pflanzen mit der Blüte nachlassen, und dann am besten im Frühling bei Austriebsbeginn.

 

Alle Sabalarten

Es gibt gut zwei Dutzend verschiedene Arten der Sabal und die bekannteste ist die stammlose Sabal minor, die sehr kälteresistent ist und ausgepflanzt bis zu -20 °C verträgt. Das Substrat sollte durchlässig und etwas sauer sein. Der Wasserbedarf ist mäßig. Der Wurzelballen sollte nur mäßig feucht gehalten werden und das Wasser sollte nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht. Im Sommer sonnig und für die Überwinterung als Kübelpflanze reicht ein heller und kühler Raum, wenn die Sabal nicht mehr draußen bleiben kann. Nach der Überwinterung muß sie an einem halbschattigen Platz langsam an die Sonne gewöhnt werden, sonst droht ein Sonnenbrand. Im Sommer liebt sie es sehr warm, trotzdem ist sie einigermaßen winterfest. Sie sollte als Kübelpflanze im Winter draußen an einem geschützten Ort stehen, solange nur schwache Fröste angekündigt
sind. Sollte die Pflanze im Winter drinne Überwintern, ist die ideale Tempertur ca. 8 °C. Sabalpalmen sind Tiefwurzler und sollten bereits als Jungpflanzen tiefe Pflanztöpfe erhalten.

 

Strelitzia

Die Strelitzen, die zu der Gattung der Bananengewächsen gehört, sollten an einen hellen Standort mit mehreren Stunden täglicher Sonneneinstrahlung stehen, denn bei schlechten und schwachen Lichtverhältnissen bildet die Pflanze keine Blüten aus. Sie braucht reichlich Wasser, aber darf auf keinen Fall Staunässe haben. Die Erdes sollte an der Oberfläche vor den nächsten Gießen immer etwas angetrocknet sein und ca. einen cm darunter nur Handfeucht. Von Januar bis April legt sie eine Ruhephase ein und in dieser Zeit nur sparsam wässern, aber so, dass der Wurzelballen nie austrocknet. Während der Wachstumsperiode wachsen die Pflanzen gut bei normalen Wohnungstemperaturen und wärend der Ruhephase ist die ideale Temperatur 13 Grad C. Nach der Ruhephase kann man die Strelitzia  durch Teilung vermehren. Dazu nimmt man die Pflanze aus ihrem Topf und trennt einen Nebenspross mit 3 Blättern mit einigen Wurzeln ab.  Die so abgetrennte Teilpflanze wird in einen neuen Topf mit Komposterde getopft und ca. 5 Wochen lang an einen warmen und hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung gestellt. Während dieser Zeit wird die neue Pflanze nicht gedüngt und gerade so viel gewässert, dass die Erde zwischen den Wassergaben immer wieder abtrocknet. Nach dieser Anwuchszeit sind die Wurzeln im neuen Pflanzgefäß gut ausgebildet und man kann den Nachwuchs wie ausgewachsene Exemplare behandeln. Die Strelitzia wird  im Abstand von 14 Tagen mit einem flüssigen Volldünger in normaler Konzentration gedüngt, während der Ruheperiode stellt man die Düngung der Pflanzen völlig ein. Die Strelitzia  wird gerne von Schildläusen befallen und deshalb sollte man sie regelmäßig auf einen Befall kontrolieren, die Parasiten siedeln sich meist auf der Blattunterseite an. Vorbeugend kann man ein halbes Flohhalsband von einen Hund ca. 1 cm unterhalb der Erdeoberfläche legen und das alle drei Monate erneuern, dann wird die Pflanze nicht befallen.



Thevetia peruviana - Tropischer Oleander

Die Blütezeit ist im Sommer, im Wintergarten blüht sie auch im Herbst und Winter und hat gelb und orange, intensiv duftende Trompetenblüten die bis zu 5 cm lang werden können. Sie wächst in einer Strauchform und bekommt Steinfrüchte. Sie erreicht, ja nach Schnitthäufigkeit eine Wuchshöhe von einen bis drei Meter und gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Ihre natürliche Heimat ist Florida in den USA, Mexiko und Südamerika in der Klimazone 10. Im Sommer sollte der Standort volle Sonne mit viel Wärme haben, die eine optimale Blüte fordert. Aber auch volle Hitze kann sie vertragen, sie braucht aber dazu immer feuchte Erde. Wind ist kein Problem. Den Winter sollte sie hell zwischen 10 und 20 Grad C verbringen, wobei die Temperatur auch mal bis zu 3 Grad sinken darf. Im Winter verliert sie ihre Blätter, bekommt im Aprill / Mai ihre neuen Triebe.

Pflege:

In der Vegetationszeit im Sommer immer auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte achten. Aber ganz wicht ist, dass die Pflanze, wenn sie mal kurzfrißtig voll ausgetrocknet ist, nicht mit zu viel wasser auf einmal übertreiben. Staunässe verträgt sie überhaupt nicht, erholt sich aber bei vernünftige Wassergabe von einer kurzen Trockenheit sehr schnell, trotz Blattverlust. Der Nähstoffbedarf ist mittel bis hoch soltle bei einer 10-tägigen Flässigdüngergabe oder mit einer Langzeitdüngergabe ab März durchgefährt werden, die gegebenfalls im Sommer wiederholt werden sollte.  Im Winter die gleichmäßige Bodenfeuchte belassen, aber Staunässe unbedingt vermeiden. Ab Oktober bis ende Februar nicht mehr düngen. Das Schneiden der Triebspitzen ist zur jeder Zeit möglich, vor allem wenn einzelne Triebe zu lang werden, auch im Sommer. Der volle Rückschnitt nach der Blüte und im Februar/ März. Wenn er sich whol fühlt, wächst er sehr schnell und bildet ein äußerst starkes Wurzelwachstum, was ein jährliches Umtopfen fordert. Es sollte eine Kübelpflanzerde, ohne hohe Torfanteile, aber dafür grobkornige Anteile wie Lavagrus, Blähton und Kies haben, um luftig und locker zu bleiben. Treten mal Schwierigkeiten auf, dann sind meißtens keine Schädlinge schuldt, sondern liegt eine schwankende Wasserversorgung oder unterkühlung der Wurzeln, was die Pflanze anfällig gegen Schädlinge wie Spinnmilben im Sommer und Wollläuse im Winter macht.

 

Wein vintis
Standort: für Weinpflanzen eignet sich ein vollsonniger bis halbschttiger Standort, er sollte windgeschützt stehen.
Pflege: Wein in Töpfen sollte im Sommer immer reichlich gegossen werden, da die vielen Blätter einen hohen Bedarf an Wasser haben. Der Topfboden sollte gut durchfeuchtet sein, auch im Untersetzer darf gerne ein Vorrat an Wasser stehen.
Extreme Trockenheit führt zum Reifestopp der Früchte und zu braunen Blatträndern sowie zu Blattabfall
Weinstöcke, die ausgepflanz wurden mit dem Gartenschklauch ein bis zwei Mal wöchentlich wässern, bei sommerlicher Trockenheit
Düngen: von Anfang April bis September sollte der Wein in Töpfen wöchentlich mit Volldünger versorgt werden (flüssig, wasserlöslich oder in Stäbchenform) oder aber im März und Juni mit Langzeitdünger.
Wein im Garten im Frühjahr mit Kompost versorgen und im Juni nachdüngen.
Schneiden:  um ein Ausbluten der Pflanze zu vermeiden, sollte der Wein in der Ruhephase geschnitten werden, also bei frostfreiem Wetter Ende Februar/ Anfang März. Er sollte in der Mitte zwischen zwei Knospen geschnitten werden