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Pflegetipps für Archontophoenix alexandrea und cunningamiana

Die Archontophoenix alexandrea und die cunningamian ist eine schnellwachsende und sehr attraktive Fiederpalme, die in Australien beheimatet ist. Beide erreichen eine Höhe bis zu 20 Meter und hatt einen grauen bis grünlichen, glatten Stamm, der an der Basis etwas verdickt ist. Die Fiederblättchen der Wedel, die bis zu 4 m Lang werden, hängen leicht und gleich weit über, so daß sich ein sehr eleganter Habitus ergibt. Sie ist eine hübsche und zudem unkomplizierte und pflegeleichte Zimmer- oder Kübelpalme. Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein, bei älteren Exemplaren reicht reine Gartenerde.

Der Wasserbedarf ist recht hoch und sollte unbeding regelmäßig erfolgen, darf aber nicht sehr Kalkhaltig sein, sonst wird sie auf der Dauer eingehen. Sehr gerne mag die Archontophoenix hohe Luftfeuchtigkeit, wie sie es aus Ihrer Heimalt gewohnt ist, man kann die Wedel aber auch regelmäßig mit Kalkarmen Wasser Übersprühen. Sie liebt einen hellen Standort und verträgt nach einer Gewöhnungzeit von 2 bis 3 Wochen, auch pralle Sonne, gibt sich aber auch gerne mit halbschatten zufrieden. Allerdings mag sie keine allzu hohe Temperaturen, dafür liebt sie im Winter Temperaturen um die 15 Grad.

Die Archontophoenix kann als Jungpflanze im Zimmer ganzjährig bei Raumtemperatur kultiviert werden, wenn sie größer wird, kann man sie umtopfen, aber bitte darauf achten, dass der neue Topf maximal zwei Nummern größer ist wie der alte Topf, und als Kübelpflanze im Garten, auf der Terrasse oder Balkon stellen. Bitte nicht zu oft umstellen, denn die Palme muss sich jedes mal auf den neuen Standort umstellen.

Es ist eine recht robuste Palme und verzeiht so manchen Pflegefehler, ist so also ideal für Anfänger. Leider ist sie in Kultur nicht so oft anzutreffen und so wird sie auch selten in Gartencenter und Baumärkte angeboten.

 

Pflegetipps für Hyphorbe - Flaschenhalspalme

Standort im Sommer

Sonnig, wobei die Flaschenpalmen am besten ganzjährig im Haus an vollsonnigen Plätzen stehen sollten.

Standort im Winter

Hell bei 18 °C (+/- 5). Kurzzeitiges Temperaturminimum von 3 °C ist kein Problem.

Pflege im Sommer

Die Flaschenpalmen sollten durchdringend gegossen werden, so, dass die Töpfe bis zum Grund nass werden. Bevor man erneut gießt, sollte die Pflanze abtrocknen, so das sie eine gewisse Grundfeuchte hat. Vom Mai bis August Volldünger geben, geal ob flüssig, wasserlösliches Pulver, Stäbchen o.ä.. Es kann auch ein stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen im Gießwasser genommen werden. Der teure sogenannte Palmendünger ist auch nicht mehr, kostet aber wesentlich mehr.

Pflege im Winter

Die Flaschenpalmen sollte auch im Winter dem Wechsel feucht/trocken unterzogen werden, die Gießabstände aber erhöhen, da das Substrat langsam abtrocknet.

Schnitt

Bitte nie die Spitzen bei Palmen niemals kappen, denn genau da ist der einzige Vegetationspunkt der Palme. Ein Abschneiden der Blätter erübrigt sich, da sie von alleine samt Blattstiel abfallen.

Substrat

Die Flaschenpalmen lieben grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähtonbruch oder Kies durchmischte, sauerstoffreiche Erde, die aber auch etwas Lehm und Humus enthält. Verwenden Sie für Palmen möglichst hohe Töpfe, da Palmenwurzeln in die Tiefe streben. Palmen erst umtopfen wenn der Topf kaputt ist oder die Palme sich aus den Topf drückt. Bitte nur Töpfe nehmen, die eine, maximal zwei Nummern größer wie der alte ist. Wollen Sie unbedingt einen großen Topf, dann den alten an der Seite längs nach unten 6 bis 8 – mal aufschneiden und dann mit den alten Topf einpflanzen.

Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz

Wenn die Erde des öfteren komplett austrocknet, ist ein Befall von Spinnmilben möglich, was aber auch im Winter bei trockener Heizluft passiert. Mit den regelmäßigen Überbrausen oder besprühen kann man den Befall vorbeugen.

Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spritus-Schmierseifenlösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife)

 

Pflegetipps für die Livistona chinensis

 

Chinesiche Schirmpalmen (Livistona chinensis) haben von all ihren Verwandten die größten Fächerwedel und einen sehr schlanken Stamm. In ihrer Heimat wachsen sie in immerfeuchten Regenwälder auf stets feuchten Böden und sollten in unseren Breitengraden einen sonnigen bis teilsonnigen Platz stehen und regelmäßig Wasser bekommen, ca. Drei bis 5 mal innerhalb von 24 Stunden. Die Erde sollte immer feucht sein, aber nicht nass und vor allem keine Staunässe. Den Winter sollte die Palme in einen kühlen Raum oder unbeheizten Wintergarten stehen, aber auf keinen Fall in einen geheizten Raum oder Wohnung, denn das verträgt sie nicht und wird innerhalb kurzer Zeit eingehen. Nach Erhalt und auspacken der Palme diese bitte in einen Topf, der maximal zwei Nummern größer ist wie der, in den sie geliefert wurde, umtopfen. Dazu sollten die Wurzeln etwas aufgelockert werden und dicke Wurzeln einfach etwas rausschneiden, so bekommt der Wurzelballen Luft und wird schnell die wichtigeren kleinen Wurzeln entwickeln, die die Pflanze mit ausreichend Närstoffe versorgt. Die Erde kann einfache Blumenerde sein, die mit ca. 10% feinkörnigen Sand vermischt sein sollte, auf den Topfgrund ca. Eine 3 cm dicke Schicht groben Kies streuen und dann kommt die Erde für die Palme.

Pflegetipps für alle Sabalarten

 

Es gibt gut zwei Dutzend verschiedene Arten der Sabal und die bekannteste ist die stammlose Sabal minor, die sehr kälteresistent ist und ausgepflanzt bis zu -20 °C verträgt. Das Substrat sollte durchlässig und etwas sauer sein. Der Wasserbedarf ist mäßig. Der Wurzelballen sollte nur mäßig feucht gehalten werden und das Wasser sollte nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht. Im Sommer sonnig und für die Überwinterung als Kübelpflanze reicht ein heller und kühler Raum, wenn die Sabal nicht mehr draußen bleiben kann. Nach der Überwinterung muß sie an einem halbschattigen Platz langsam an die Sonne gewöhnt werden, sonst droht ein Sonnenbrand. Im Sommer liebt sie es sehr warm, trotzdem ist sie einigermaßen winterfest. Sie sollte als Kübelpflanze im Winter draußen an einem geschützten Ort stehen, solange nur schwache Fröste angekündigt
sind. Sollte die Pflanze im Winter drinne Überwintern, ist die ideale Tempertur ca. 8 °C. Sabalpalmen sind Tiefwurzler und sollten bereits als Jungpflanzen tiefe Pflanztöpfe erhalten.

 

Pflegetipps für Washingtonia filifera - Petticoat-Palme

Standort im Sommer

Die Washingtonia filifera, auch Petticatpalmen genannt, liebt einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort. Nach Erhalt oder nach den Wintermonaten die Palme nicht sofort in der direkten Sonne stellen, denn sie bekommt schnell einen Sonnenbrand und und braucht sehr lange um sich davon zu erholen. Am besten ist, wenn man die Palme 2 Wochen langsam an einen schattigen Platz an der Sonne gewöhnt, danach kann sie dann an ihren endgültigen Standort kommen.

Standort im Winter

Im Winter an einen hellen Standort, ein Wintergarten ist ideal, bei 8 Grad C stellen. Kurzzeitig sind auch 5 Grad minus kein Problem für die Palme.

Pflege im Sommer

Die Washingtonia bei jedem Durchgang durchdringend gießen, so das die Töpfe bis zum Grund nass werden. Danach sollte die Erde wieder austrocknen. In den Sommerwochen ist das bereits wieder nach 3 bis 3 Tagen der Fall, in der Übergangszeit und im Winter sind es dann schon mal 2 bis drei Wochen. Natürlich ist dabei auch die Topfgröße und Pflanzengröße zu berücksichtigen.

Von April bis September ein Mal wöchentlich Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) oder stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen verabreichen.

Pflege im Winter

Bei der Washingtonia in Töpfen auch im Winter den Wechsel aus feucht und trocknen beibehalten, aber die Gießabstände erhöhen, da das Substrat vor allem bei kühlen Winterquartieren sehr langsam abtrocknet.

Schnitt

Bitte nie die Spitzen bei Palmen niemals kappen, denn genau da ist der einzige Vegetationspunkt der Palme. Schneiden Sie eingetrocknete Blätter möglichst erst dann ab, wenn sie ganz eingetrocknet sind und die Pflanzen somit alle Reservestoffe aus den Wedeln abgezogen haben. Es sollte stets ein Stück des Blattstiels stehen bleiben, damit die Stämme dick und gleichmäßig aussehen und eine mögliche Fäulnis an der Schnittstelle nicht in den Stamminneren zieht.

Substrat

Die Washingtonia schätzt grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähtonbruch oder Kies durchmischte Erde, die zugleich etwas Lehm und Humus enthält. Reiner Torf ist total ungeeignet, ebenso reine Humuserde, die sich in Kürze zersetzt und sackt. Palmen erst umtopfen wenn der Topf kaputt ist oder die Palme sich aus den Topf drückt. Bitte nur Töpfe nehmen, die eine, maximal zwei Nummern größer wie der alte ist. Wollen Sie unbedingt einen großen Topf, dann den alten an der Seite längs nach unten 6 bis 8 – mal aufschneiden und dann mit den alten Topf einpflanzen.

Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz

Wenn die Erde des öfteren komplett austrocknet, ist ein Befall von Spinnmilben möglich, was aber auch im Winter bei trockener Heizluft passiert. Mit den regelmäßigen Überbrausen oder besprühen kann man den Befall vorbeugen.

Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spritus-Schmierseifenlösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife)